REICHTUMSSTUDIE 2021

Im Rahmen der Reichtumsstudie befragt die RWB gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut GfK einmal im Jahr ca. 1.000 Menschen in Deutschland, was sie über hohe Vermögen denken. Ab wann ist man reich? Wie hoch sind die Chancen in Deutschland ein hohes Vermögen aufzubauen und wie kann man es am besten erreichen? Wie erstrebenswert ist ein solch hohes Vermögen?

Scrollen Sie sich durch die aktuellen Ergebnisse. Die Zahlen letztjähriger Umfragen sind zum Vergleich mit abgebildet.

Reich ist, wer eine Million besitzt

Für fast 40 Prozent der Deutschen beginnt Reichtum ab einem Vermögen von einer Million Euro (inklusive Immobilienbesitz) – für jeden Zehnten erst ab drei Millionen Euro.

Übrigens: Besonders hoch setzen die Beamten unter den Umfrageteilnehmern den Reichtum an. Für fast 75 Prozent von ihnen ist reich, wer mindestens eine Million oder gar drei Millionen Euro besitzt.

Ab welcher Vermögenshöhe inkl. Immobilienbesitz würden Sie jemanden als „reich" bezeichnen?

STREBEN NACH HOHEM VERMÖGEN NIMMT ERSTMALS WIEDER ZU

Das Streben nach Reichtum nahm zwischen 2017 und 2020 kontinuierlich ab. Nur noch 53,2 Prozent der Befragten gaben 2020 an, dass sie es für „sehr“ oder „eher“ erstrebenswert halten, reich zu sein. 2021 wurde dieser Trend beendet: Es möchten nun wieder mehr Deutsche ein hohes Vermögen aufbauen als in den beiden Vorjahren.

Was besonders auffällt: Insbesondere Beamte und Selbstständige streben in besonderem Maße nach Reichtum (70,8 bzw. 67,6 Prozent). Zudem zielen jüngere Bevölkerungsgruppen stärker auf ein hohes Vermögen ab als ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Wie erstrebenswert finden Sie es, reich zu sein?
„Sehr" und „eher" erstrebenswert sagen…

SELBSTVERTRAUEN BEIM VERMÖGENSAUFBAU NIMMT WIEDER ZU

Die Befragten schätzten in den Jahren 2017 bis 2020 die Chancen, ein hohes Vermögen aufzubauen, immer geringer ein. 2021 ist der Glaube, ein hohes Vermögen aufbauen zu können, dagegen erstmals wieder angestiegen. Die Befragten sehen ihre eigenen Chancen aber weiterhin geringer als die der allgemeinen Bevölkerung.

Die Fortschritte in der Bekämpfung der Corona-Pandemie könnten zu diesem Optimismus beigetragen haben. Während 2020 noch 45,2 Prozent aller Befragten angaben, dass sich die Möglichkeiten für den Vermögensaufbau durch die Krise verschlechtert haben, empfinden 2021 nur noch 30,5 Prozent aller Befragten die Pandemie als ein Hindernis beim Vermögensaufbau.

Wie hoch sind die Chancen, ein hohes Vermögen aufzubauen?
„Sehr hoch" und „eher hoch" sagen…

Norman Lemke

„Die Niedrigzinsepoche hat das Selbstvertrauen bei der Geldanlage in den letzten Jahren gelähmt. Jetzt beobachten wir einen vorsichtig positiven Stimmungswandel, weil viele damit beginnen, sich mit Alternativen zu den klassischen Sparanlagen auseinanderzusetzen.“

Norman Lemke, Mitgründer & Vorstand der RWB PrivateCapital Emissionshaus AG und Mitinitiator der Studie

DEUTSCHE GEBEN UNWISSEN BEIM THEMA VERMÖGENSAUFBAU ZU

Bei der Frage, worin die Deutschen die größten Chancen für den Vermögensaufbau sehen, ist zwischen 2017 und 2021 die Gruppe derer am stärksten gewachsen, die ihr Unwissen zugeben.

Dagegen betrachten kontinuierlich weniger Befragte eine gute berufliche Qualifizierung als einen Weg, um ein hohes Vermögen aufzubauen.

Worin sehen die Deutschen die größten Chancen, ein hohes Vermögen aufzubauen?

Die Sonderthemen 2018 & 2019

Zum Sonderthema 2019:

Die Wirtschaft brummt - Bürger spüren davon nichts

Zum Sonderthema 2018:

Haben vermögende Menschen bessere Anlageprodukte zur Verfügung als Normalverdiener?

SONDERTHEMA 2019

DIE WIRTSCHAFT BRUMMT – BÜRGER SPÜREN DAVON NICHTS

73,3%

der Deutschen sind der Meinung, kaum von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre profitiert zu haben.

Wirtschaftswachstum leicht über Lohnentwicklung

Die deutsche Wirtschaft ist gemessen am preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt in 2018 das neunte Jahr in Folge gewachsen. Vor allem in den letzten Jahren verlief die Lohnentwicklung – ebenfalls preisbereinigt – mit leichten Abschlägen parallel.

Dennoch hat mit 73,3 Prozent ein erheblicher Anteil der Bevölkerung das Gefühl, kaum vom Wirtschaftswachstum profitiert zu haben. Woran liegt das?

Quelle: Statistisches Bundesamt, 2019: Bruttoinlandsprodukt 2018 für Deutschland – Veränderung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP); Statistisches Bundesamt, 2019: Reallohnindex und Nominallohnindex

UNTERNEHMENSBETEILIGUNGEN LIESSEN IN DER VERGANGENHEIT DIE HÖCHSTE RENDITE ERWARTEN

Mit Unternehmensbeteiligungen in Form von Aktien oder Private Equity können Bürgerinnen und Bürger auf dem direktesten Weg von der Wirtschaft profitieren. In den letzten zehn Jahren, aber auch über längere Zeiträume ließen diese Anlageformen die höchsten Renditen erwarten.

Renditen verschiedener Anlageklassen im Vergleich

Quelle: Cambridge Associates LLC für Private-Equity-Dachfonds, Immobilien (Real Estate Index) sowie Aktien weltweit und Aktien Europa auf Basis des MSCI World net und MSCI Europe net. Renditen der Private-Equity-Dachfonds sowie der Immobilien sind kumulierte Internal Rate of Return (IRR) Berechnungen, nach Gebühren, Aufwendungen und Zinsen. Öffentliche MSCI Indizes sind nach dem durchschnittlichen, jährlichen Compounded Return (AACR) berechnet. Für Spareinlagen: Deutsche Bundesbank, Zinssätze für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist. Alle Werte sind zum Stichtag 30.09.2018 angegeben.

SONDERTHEMA 2018

UNGERECHTIGKEIT BEI DER GELDANLAGE?

70,4%

der Deutschen glauben, dass reichen Menschen bessere Produkte für die Geldanlage zur Verfügung stehen.

Wie legen Reiche an?
Wie legen Normalbürger an?

Haben vermögende Menschen wirklich bessere Anlageprodukte zur Verfügung?

Wie unterscheidet sich die Geldanlage von Reichen und Normalbürgern tatsächlich? Die Antwort ist nicht ganz einfach, denn einen direkten Vergleich lassen die vorhandenen Quellen nicht zu – die Erhebungsmethoden und zugrunde liegenden Parameter unterscheiden sich zu stark.

Signifikante Unterschiede ermöglichen jedoch einzelne Ableitungen.

Normalverdiener sparen und lassen sich versichern

Die Statistiken der Bundesbank legen nahe, dass sich der Durchschnittsbürger noch auf Anlageformen verlässt, die bis vor einigen Jahren noch beim Aufbau von Vermögen funktioniert haben. Etwa drei Viertel des Kapitals liegen in Spar- und klassischen Versicherungsprodukten, die vor allem in festverzinsliche Anlageklassen investieren – eben jene Anlageformen, die besonders unter der Niedrigzinsepoche leiden.

So ist das Vermögen der Deutschen verteilt

Quelle: Deutsche Bundesbank, 2018: Verteilung des Geldvermögens der privaten Haushalte in Deutschland im 4. Quartal 2017 (Immobilienvermögen ist hier nicht berücksichtigt)

Reiche Familien investieren in Unternehmen

Weltweite Family Offices, die Vermögensverwalter reicher Familien, setzen grundlegend andere Akzente: Sie investieren etwa die Hälfte des Kapitals in Form von Aktien und Private-Equity-Beteiligungen in Unternehmen.

So legen reiche Familien ihr Vermögen an

Quelle: The UBS/Campden Wealth Global Family Office Report 2017; weltweite Befragung von 276 Family Offices

Über die Studie:
Die 5. Reichtumsstudie der RWB wurde im April 2021 in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut GfK durchgeführt. Dabei wurde der Fragenkanon der Vorjahresstudien verwendet. Die Grundgesamtheit dieser Untersuchung umfasst Männer und Frauen im Alter zwischen 18 und 74 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland. Daraus wurde eine repräsentative Stichprobe im Umfang von 1.010 Personen gezogen.

Die Ergebnisse der Studie dienen nur zu Informationszwecken. Die Schlussfolgerungen sollen eine Indikation der aktuellen Stimmungslage geben und nicht für andere Zwecke verwendet werden.

Weitere Informationen:
Weiterführende Informationen sowie detailliertere Ergebnisse der Reichtumsstudie können Sie gerne unter folgendem Pressekontakt anfragen:


Philipp Klöckner

E-Mail: philipp.kloeckner@mpe.ag

Tel.: +49 (0) 89 / 66 66 94-565


Downloads zur aktuellen Studie:

Über die RWB PrivateCapital Emissionshaus AG:
Die RWB PrivateCapital Emissionshaus AG (RWB) bietet Privatanlegern seit 1999 einen Zugang zu hochqualitativen institutionellen Private-Equity-Fonds. Über sicherheitsorientierte Dachfondslösungen ermöglicht die RWB den Einstieg in die Anlageklasse zielgruppengerecht mit vergleichsweise niedrigen Zeichnungssummen. Mit mehr als 140.000 Beteiligungsverträgen ist das Haus der erfahrenste Anbieter Europas in diesem Kundensegment. Mehr unter: wwww.rwb-ag.de